Neue Artikel

Neue Artikel
Alle neuen Artikel
Die Work-Life-Balance im Griff behalten

Die Work-Life-Balance im Griff behalten

Die Work-Life-Balance im Griff behalten

Die Work-Life-Balance, das Gleichgewicht zwischen Arbeits- und Privatleben, ist in den letzten Jahren mehr und mehr zum Thema geworden. Kein Wunder, denn das Arbeitsleben vieler Menschen wird immer stressiger. Leistungsdruck ist längst nicht mehr den Chefetagen vorbehalten, sondern betrifft Angestellte auf jeder Ebene. Für immer mehr von uns nimmt das Arbeitsleben einen zu großen Anteil des Alltags ein. Doch wenn die Arbeit im Leben überhandnimmt, führt das (zumindest bei den meisten Menschen) zu ernsthaften Problemen. Arbeitsstress wird mit nach Hause genommen und Ärger aus dem Privatleben in den Job mitgebracht. Ein Teufelskreis entsteht, dem nur schwer zu entrinnen ist. Gesundheitliche Probleme bis hin zum völligen Burn-out können die Folgen sein. Auch wenn du momentan vielleicht nur das Gefühl hast, dass deine Life Work Balance ein kleines bisschen ins Ungleichgewicht geraten ist, solltest du dir daher rechtzeitig Gedanken darüber machen, wie du sie wieder ins Gleichgewicht bringst. Dieser Blogpost gibt dir einige Tipps an die Hand, wie dir das gelingen kann.

Fluch und Segen zugleich: Homeoffice

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 ist das Homeoffice für viele Büroangestellte zum zweiten Arbeitsplatz geworden. Was in vielerlei Hinsicht enorm komfortabel ist, birgt für viele aber auch schwer zu kalkulierende Risiken, was die Work-Life-Balance betrifft. Arbeit und Privates werden durch die neue Situation enger zusammengerückt. Wer kein eigenes Arbeitszimmer hat, muss vom Wohnzimmer, der Küche oder einem anderen, eigentlich dem Privatleben vorbehaltenen Ort aus arbeiten. Die Grenzen zwischen den Lebensbereichen verwischen. Wenn du davon betroffen bist, solltest du dir auch im Homeoffice klare Regeln setzen. Den Arbeitsbereich zum Beispiel immer am gleichen Ort einrichten, so eindeutig wie möglich abgegrenzte Arbeitszeiten definieren und dann vor allem auch einhalten. Wenn um 17 Uhr Feierabend ist, solltest du nur in Ausnahmefällen davon abweichen. Zusätzlich solltest du deinen Arbeitsbereich nach getaner Arbeit so gut wie möglich auf- und wegräumen. Arbeitsunterlagen haben weder beim Abendessen noch beim Spieleabend mit der Familie etwas zu suchen. Auch für Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzte solltest du außerhalb der normalen Arbeitszeiten nur in vorher abgesprochenen Ausnahmefällen erreichbar sein. Das gilt natürlich auch im regulären Arbeitsalltag, spielt im Homeoffice aber eine besondere Rolle.

Arbeitest du zu viel?

Erwischst du dich im Privatleben immer wieder dabei, wie du über deine Arbeit nachgrübelst? Oder bringst du im Job nicht die nötige Konzentration auf, weil dich Alltagsstress nicht loslässt? Das können Anzeichen dafür sein, dass du zu viel arbeitest. Vor allem, wenn du dich immer nur mit den (scheinbaren) Top-Performern in der Firma vergleichst, kann das unbemerkt passieren. Doch die optimale Balance zwischen Arbeits- und Privatleben sieht eben bei jedem ein bisschen anders aus. Es mag zunächst nicht schön sein, sich eingestehen zu müssen, dass jemand anderes leistungsfähiger ist als man selbst. Doch ganz praktisch bist du auch für deine Arbeitgeber mehr wert, wenn du dich selbst im Gleichgewicht hältst. Wenn du immer wieder wegen Krankheiten oder gar nach einem Burn-out vollständig ausfällst, hilft das weder dir noch dem Job. Je nach konkreter Arbeits- und vor allem Verdienstsituation kann es auch sinnvoll sein, die Arbeitszeit ein wenig zu reduzieren. 80- oder 90-%-Stellen werden nicht nur in der jungen Generation in den letzten Jahren immer populärer. Vielen Arbeitgeber richten solche Stellen inzwischen ohne große Nachfragen ein. Alternativ kann es auch sinnvoll sein, bei den nächsten Gehaltsverhandlungen statt höherem Gehalt zusätzliche Urlaubstage auszuhandeln.

Zeitmanagement im Privatleben

Privates Zeitmanagement> klingt zunächst nach dem Gegenteil einer ausgeglichenen Work-Life-Balance: nach durchgetaktetem Privatleben als Fortsetzung der Arbeit mit anderen Mitteln. Das muss es aber nicht sein. Denn ganz praktisch sieht für viele von uns das Privatleben schon jetzt genau so aus. Fitnessstudio, Abendessen, Treffen mit Mareike: Private Terminkalender stehen den geschäftlichen oft in nichts nach. Gerade wer viel und auch mal mehr als acht Stunden am Tag arbeitet, verspürt den Druck, die knappe private Zeit so gut wie möglich zu verplanen. Dabei vergessen wir aber häufig, zwischendurch einen Abend für uns selbst vorzusehen, der mit Nichtstun, Lesen oder Videospielen vertrödelt werden kann. Proaktives Zeitmanagement im Sinne einer gesunden Work-Life-Balance plant genau solche Phasen ein. Auch zwischendurch kann es sinnvoll sein, einfach mal für eine viertel Stunde die Beine hochzulegen. Merkst du, dass du in der Planung nicht genug Zeit für solche Momente der Muße und Ruhe findest? Das kann ein Anzeichen dafür sein, dass du dir in deinem Privatleben zu viel vornimmst. Wie im Arbeitsleben ist es auch im Privaten wichtig, Nein sagen zu können und vielleicht auch mal einen Termin (rechtzeitig!) abzusagen.

Self-Care und Ernährung

Außerdem solltest du lernen, rechtzeitig auf die Signale deines Körpers zu hören. Häufige Erkältungen, Kopfschmerzen, kleine Zipperlein, die du aufs Altern schiebst: All das können Anzeichen für Überarbeitung und eine unausgeglichene Work-Life-Balance sein. Für sich genommen sind das keine großen Probleme. Aber wie ein leicht schmerzender Zahn, mit dem du zu lange nicht zum Zahnarzt gehst, können auch solche scheinbaren Kleinigkeiten sich mit der Zeit zu echten Gesundheitsproblemen entwickeln. Ähnlich wie die Psyche beim Burn-out von einem Tag auf den anderen schlapp machen kann, kann auch dein Immunsystem plötzlich aufgeben. Deshalb: Achte auf die frühen Anzeichen und steuere gegen. Auch hier gilt: Zwischendurch mal Ruhe einkehren zu lassen hilft. Nimm dir Zeit für dich, sei es beim Sport, einem entspannten Bad oder Spaziergängen. Oft merken wir erst, wenn wir ein bisschen Ruhe einkehren lassen und den Day-to-Day-Stress vergessen, welche Probleme uns unter der Oberfläche beschäftigen. Auch der Körper erhält so den nötigen Spielraum zur Erholung und dazu, dich auf Problemstellen hinzuweisen.

Versuch außerdem auf deine Ernährung zu achten. Oft ist die regelmäßige, gesunde Ernährung das erste, das wir bei Stress über Bord werfen. Morgens ohne Frühstück aus dem Haus, am Nachmittag bei der unvermeidlichen Heißhungerattacke durch den Drive-Through: Das kann in einer stressigen Ausnahmesituation funktionieren, wenn es zum Dauerzustand wird, solltest du dringend etwas dagegen unternehmen. Plan auch fürs Essen Zeit ein und kümmer dich rechtzeitig darum, gesunde Lebensmittel einzukaufen. Wenn es dir schwerfällt, deine Essgewohnheiten umzustellen, kann es helfen, besonders leckere und einfach zuzubereitende Lebensmittel im Haus zu haben. Aus dieser Erkenntnis haben wir zum Beispiel auch das Naturimax Trinkmüsli entwickelt (mehr dazu erfährst du im Beitrag Die Naturimax-Story). Damit ist das Trinkmüsli perfekt geeignet, dich bei einer Umstellung deines Lebens zu begleiten und dir den Einstieg in eine gesündere und bessere Ernährung zu erleichtern.

Realistische Ziele setzen

Wenn du dich daran machst, deine Work-Life-Balance ins Gleichgewicht zu bringen, dann setz dir realistische Ziele. Den eigenen Lebenswandel umzustellen, funktioniert (zumindest für die allermeisten von uns) nicht in einer großen Hau-Ruck-Aktion. Wenn du merkst, dass du jeden Tag zu lange bei der Arbeit bist und das Gefühl hast, dass man das inzwischen auch von dir erwartet, dann versuch erst mal nur an einem Tag in der Woche, etwas früher zu gehen. Wenn du dadurch eine halbe Stunde gewinnst, die du einfach für dich hast, ist das ein hervorragender erster Schritt. Bei der Wiederherstellung einer gesunden Work-Life-Balance geht es nicht darum, von einem Extrem ins andere zu fallen. Körperliches und psychisches Wohlbefinden sind kein Leistungssport: Du brauchst nicht mit anderen um die Wette entspannen, um ein gesünderes und besseres Leben zu führen. Ganz im Gegenteil: Der Gleichgewichtspunkt zwischen Arbeit und Leben ist individuell. Wichtig ist, dass du dein eigenes Gleichgewicht findest.