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Reizdarm – Was hilft gegen die lästigen Magenbeschwerden?

Reizdarm – Was hilft gegen die lästigen Magenbeschwerden?

Magenschmerzen, Unwohlsein und verändertes Verdauungsverhalten: All das können Symptome des sogenannten Reizdarmsyndroms sein. Auch wenn, nach aktuellem wissenschaftlichem Stand, keine langfristigen Gefahren von der Erkrankung ausgehen, kann sie für die konkret Betroffenen eine wesentliche Belastung im Alltag bedeuten. Schlimmstenfalls führt das neben den primären Symptomen der Krankheit zu psychischen Problemen. Chronischer Stress und sogar Depressionen können Folgen der unangenehmen Dauerbelastung durch den Reizdarm sein. Entsprechend wichtig ist es, sich so bald wie möglich damit zu beschäftigen, dem Syndrom aktiv entgegenzuarbeiten. Glücklicherweise gibt es eine ganze Reihe sinnvoller Wege, dieser Herausforderung zu begegnen. Vor allem die richtige Ernährung spielt dabei eine große Rolle.

Was ist das Reizdarmsyndrom genau?

Die Erkrankung äußert sich typischerweise in einer ganzen Reihe unangenehmer Symptome. Vor allem Bauchschmerzen und die nervliche Überempfindlichkeit des Magendarm-Bereichs machen dabei vielen Menschen zu schaffen. Aber auch Verstopfung, Diarrhoe und Blähungen können dadurch hervorgerufen werden. Diese Symptome sind wesentlich für die Einteilung der Erkrankung in vier verschiedene Typen: Schmerztyp, Blähungstyp, Verstopfungstyp und Durchfalltyp. Häufig treten dabei mehrere der Anzeichen parallel auf. Für die Betroffenen zusätzlich belastend ist, dass die einzelnen Krankheitssymptome immer auch auf schwerwiegendere Erkrankungen hinweisen können. Ein Besuch bei der Ärztin oder dem Arzt ist, wenn die Symptome chronisch auftreten, also auf jeden Fall angeraten.

Ein andauerndes Völlegefühl und der Eindruck, sich beim Stuhlgang nicht vollständig entleeren zu können, sind weitere Anzeichen dafür, dass eine Reizdarm-Erkrankung vorliegen kann. Typischerweise tritt das Reizdarmsyndrom über viele Monate immer wieder in Schüben auf.

Wodurch wird die Erkrankung ausgelöst?

Die vier Typen des Reizdarms machen es bereits deutlich: Die Ursachen der Erkrankung können vielfältig sein. Die Wissenschaft geht im Moment davon aus, dass verschiedene Wirkmechanismen und Auslöser die Darmerkrankung auslösen können. Entscheidend dabei scheint die sogenannte Darm-Hirn-Achse zu sein. Das ist die Nervenbahn, die das zentrale Nervensystem im Gehirn mit dem Darmnervensystem verbindet. Ist diese Verbindung, zum Beispiel wegen Stress oder aus anderen Gründen überlastet, kann es zu Verdauungsstörungen kommen, die das Syndrom auslösen. Umgekehrt wirkt die Krankheit sich dann auch wieder auf das Nervensystem aus und kann so die bereits beschriebenen psychischen Störungen befördern. Dadurch kommt es schlimmstenfalls zu einem rückkoppelnden Effekt, der die Reizung des Magendarmtrakts noch weiter verstärkt. Zudem verändert sich durch den Reizdarm die Darmflora und andere Bakterienstämme als normalerweise siedeln sich an. Es ist noch nicht geklärt, wie es dazu kommt und inwiefern das die Krankheit weiter verstärken kann.

Auch die Ernährung scheint bei der initialen Entstehung der Erkrankung eine wichtige Rolle zu spielen. Vor allem vergärbare Zucker und mehrwertige Alkohole (die sogenannten FODMAPs) sind in den letzten Jahren in den Fokus der Forschung gerückt. Diese Kohlenhydrate und Zuckeralkohole kommen unter anderem in Fruchtzuckern, Milch und vor allem industriell verarbeiteten Lebensmitteln vor. Es gibt Hinweise darauf, dass viele Menschen diese Stoffe nur in geringer Menge verarbeiten können. Durch die sich selbstverstärkenden Effekte der Reizdarmerkrankung reicht dann mitunter eine einmalige Überdosis, um lang anhaltendes Unwohlsein auszulösen.

Wie kannst du dem Reizdarmsyndrom entgegenwirken?

So wie das Reizdarmsyndrom einfach von selbst, aus heiterem Himmel auftreten kann, kann es auch wieder verschwinden. Doch es ist möglich, der Erkrankung aktiv entgegenzuwirken. Dafür ist es wichtig, dass du zunächst herausfindest, welche Ursachen das Leiden bei dir besonders befördern. Ungesunde Ernährung (und ja, ich spreche hier von den ganzen Leckereien, die dir auch sonst ein schlechtes Gewissen machen), Bewegungsmangel und Stress sind die bedeutendsten Risikofaktoren. Wenn einer dieser Gründe bei dir zutreffen könnte, wirst du beim Lesen des letzten Satzes womöglich bereits schuldbewusst zusammengezuckt sein. Keine Sorge! Es ist gar nicht so schwer, etwas an diesen Risikofaktoren zu ändern. Du solltest den Reizdarm als Warnsignal deines Körpers verstehen. Denn Bewegungsarmut, ungesunde Ernährung und zu viel Stress können langfristig noch wesentlich schwerwiegendere Folgen mit sich bringen.

In vielen Fällen ist Stress die Mutter allen Übels. Privat und im Beruf nehmen wir uns oft zu viel vor. Wer sein Leben von acht Uhr morgens bis spät abends im 15-Minuten-Takt lebt, hat einfach keine Gelegenheit mehr, auf gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung zu achten. Nimm dir zwischendurch etwas Zeit für dich. Bewegung kann auch in einem Spaziergang im Park bestehen. Selbst das hilft bereits, die Verdauung zu normalisieren und bringt dich im besten Fall auch ansonsten ein bisschen ins Gleichgewicht zurück. Ganz wichtig dabei: Beweg dich in deinem eigenen Tempo, ohne Stoppuhr und Terminkalender. Du willst nicht, dass dieser Moment der Ruhe einfach nur ein weiterer Eintrag in deiner To-Do-Liste wird.

Den vermutlich größten positiven Einfluss auf die Linderung des Reizdarmsyndroms kannst du aber (naheliegenderweise) durch gesündere Ernährung erreichen. Vor allem zuckriges, fettiges Junkfood enthält viele der fermentierenden Zucker und Zuckeralkohole, die den gereizten Darm weiter befeuern. Leider sind auch viele der in zuckerarmen oder -freien Produkten enthaltenen Zuckerersatzstoffe in diese Kategorie einzuordnen. Eine bewusstere Ernährung ist zum Glück, so wie Stressreduktion und Bewegung, ebenfalls vor allem eine Frage der Gewohnheiten. Insbesondere gilt es dabei die kleinen Trigger im Alltag, die dich, ohne dass du es merkst, zum Snackautomaten oder in die nächste Fast-Food-Bude treiben, auszuschalten. Vor allem eine regelmäßigere Ernährungsweise kann dabei helfen. Denn wer morgens gesund frühstückt, hat im Verlauf des Tages weniger mit Heißhungerattacken, die den Willen zur gesünderen Ernährung brechen, zu kämpfen. Auch das Naturimax Trinkmüsli kann dir dabei helfen. Denn egal, ob beim Frühstück oder später am Tag als gesunde Zwischenmahlzeit: Naturimax schmeckt und ist aufgrund seiner hochwertigen Zutaten und der speziellen Zubereitung als Trinkmüsli besonders verdauungsfreundlich. Zudem sättigt es durch die ballaststoffreiche Zusammensetzung lange und zügelt so länger Appetit und Heißhunger. Wenn du momentan akut mit dem Reizdarmsyndrom zu kämpfen hast, solltest du allerdings probieren, unser Trinkmüsli nicht mit Milch zuzubereiten. Auch die in Milch enthaltenen Milchzucker (Laktose) können die Erkrankung potenziell befeuern. Probier es stattdessen doch mit Milchersatzprodukten aus Soja, Reis oder Hafer. Auch mit Joghurt, der nur sehr wenig Laktose enthält, schmecken unsere Müslis ganz hervorragend.